Für das Orchester Wiener Akademie und Dirigent Martin Haselböck realisiert das Wiener Startup Bellevue Virtual Media Beethovens 3. Symphonie „Eroica“ als 3D360° VR Livekonzerterlebnis im headtracked Ambisonic-Surround-Sound.

Dabei sind Konzerträume mehr als nur der äußere Rahmen einer musikalischen Kultur. Ihre Architektur und Akustik prägen unmittelbar das musikalische Klangbild und die Wahrnehmung von Musik durch die Zuhörer. Dabei zeigt sich, wie spezifisch der Klangcharakter Beethovenscher Symphonien durch die originalen Aufführungsräume definiert wird.

Das Ziel von RESOUND Beethoven ist es, Aufführungen dieser vermeintlich so bekannten Musik zu einem neuen, einzigartigen Raum-Klang-Erlebnis voll neuer Frische und Authentizität werden zu lassen und diese nicht nur dem Wiener, sondern auch dem internationalen Publikum zu vermitteln.

Das „Eroica“-Konzert am Ort der Urafführung, dem Palais Lobkowitz, als stereoskopisches 3D und 360° kombiniert mit einem realistischen 3D-Klang einzufangen und wiederzugeben (z.B. auf einer SAMSUNG Gear oder Oculus Rift), um auch nicht angwesende Klassikfans in die Faszination des Beethoven’schen Originalklangs am Originalschauplatz teilhaben zu lassen, war die Maßgabe für die Nutzung der neuen VR-Technologien.

So wird der Betrachter nicht nur „immersiv“, also direkt in das Geschehen einbezogen, als sei man live dabei, er hört auch genauso dynamisch und bewegungssensitiv, wie es der aufmerksamer Zuhörer im echten Konzert gewohnt ist.

On top  kann der virtuelle Konzertbesucher auch gleich aus zwei Perspektiven Beethovens Musik hören: im Zentrum der Zuschauerreihe oder direkt im Orchester-Tutti. Ein Platzwechsel während der Aufführung ist auch und natürlich interaktiv möglich.

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